Aufgrund der Tatsache, dass mangels Schwimmkenntnissen im Deutschen Reich im 19. Jahrhundert jährlich etwa 5.000 Menschen ertranken, erteilten Einzelpersonen zuerst Schwimmunterricht an vielen Orten. Daraus folgten dann Kurse für erste Lebensretter. Am 28. Juli 1912 kam es am Abend kam es zum Seebrückenunglück von Binz auf Rügen. Vermutlich hunderte Menschen warteten auf dieser Seebrücke auf die Ankunft des Dampfers, als sie teilweise ein. Ca. 70 bis 80 Menschen fallen dabei ins Wasser. 14 Erwachsene und 2 Kinder ertrinken. Nur einige wenige der Anwesenden können schwimmen. So retten meist Angehörige der Marine zahlreichen Menschen das Leben. Analog zur englsichen 'The Royal Life Saving Society' gründete man daraufhin am 19.10.1913 die DLRG. Der Aufbau erfolgte durchaus engagiert. Aber erst mit der sogenannten 'Wasserwelle' ab den 1960er Jahren ging es auch mit der DLRG steil aufwärts. Gekrönt wurde diese Phase, als mit Prof. Dr. Karl Carstens im Sommer 1983 erstmals ein Bundespräsident die Schirmherrschaft für den Verein übernahm, was seitdem weitergeführt wurde. Da es sich um ehrenamtliche Retter und Retterinnen handelt, litt er nach der Jahrtausendwende auch etwas unter der generellen Abwendung der Bevölkerung von ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Am Bodensee orientiert sich die Struktur des eingeschriebenen Vereins an den Landkreisen und bildet darunter Ortsgruppen. Mitglieder des Schwimmvereins gründeten in Konstanz den ersten DLRG-Bezirksgruppe 1925 mit in den ersten Jahrzehnten allerdings wechselvoller Geschichte. Aber seit den 1920er Jahren bildeten sich rund um den See Rettungsschwimmergruppen, auch wenn sie nicht immer offiziell in der DLRG organsiert waren. Heute bilden alle Ortsgruppen und Bezirksgruppen der DLRG eine wichtige Stütze bei der Rettung verunfallter Personen am und auf dem Bodensee.
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Je nach Revier und Einsatzzweck haben sich über die Jahrzehnte bestimmte Wasserfahrzeuge für den Einsatz beim Landratsamt herausgebildet. Die Arbeitsbedingungen sind oft sehr speziell. Aber das ist ideal für herausragende Fotos:
Auch dieses Rettungsboot besitzt eine rotierende Scheibe, um bei Regen oder Spritzwasser für eine klare sich nach vorne zu sorgen.

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Vor allem wenn große (im Sinne von Langstrecken-) Überquerungen von Seeteilen durch Schwimmer geplant sind, hilft die DLRG mit mehreren Schiffen. Denn einerseits sind Schwimmer von andern Wassersportler nicht leicht zu sehen. Und andererseits können selbst erfahrene Schwimmer bei Wellengang die Orientierung verlieren.

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WasserSportFotos - Dr. Schuhmacher