Die 'Insel-Mainau' ist als Katamaran das neueste Elektro-Passagierschiffe auf dem Bodensee.
Das neueste Passagierschiff 'Insel Mainau' ist das umstrittenste Kursschiff auf dem Bodensee: Die Grünen feiern es als Durchbruch und die einzige erlaubte Zukunft der Schifffahrt weltweit. Die meisten Touristen und Passagiere meiden es, weil es langsam, unbequem und unsicher ist. Allerdings sind viele der Argumente politisch aufgeladen, sodass eine sachlich-nüchterne Analyse schwer fällt. Denn die meisten Quellen übten zu diesem Thema bereits seit Jahren Selbstzensur aufgrund der hier herrschenden politischen Verhältnisse.
Da die in Konstanz angesiedelten Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) im von Grünen regierten Baden-Württemberg und der Grünen Stadt Konstanz zur schnellen (in den 2020er und 2030er Jahren) Umrüstung aller Schiffe ihrer großen Schiffsflotte gezwungen wurden, mussten sie diesen ungeliebten Neubau als Pilotprojekt (ohne ausreichende Erfahrung der Werft für derart große Schiffe) durchführen: Geplant wurde alles über Jahre hinweg als Projekt 'Artemis' von der Tochterfirma Ampereship der Firma Werft Ostseestaal in Stralsund, welche im Frühjahr 2021 den Auftrag für zwei Bauten (laut anderen Quellen einen echten Bauauftrag und eine weitere Option) erhielt. Um die Vorgaben nach einem elektrisch betriebenen Schiff erfüllen zu können, kam nur eine Katamaran-Konstruktion in Betracht. Zudem musste der Einsatz auf Kurzstrecken begrenzt werden. Jene Werft baute auch vom September (respektive nach anderen Quellen ab Oktober) 2021 bis Juli 2022 den Elektro-Katamaran in Teilen, welche man dann per Lkw auf der Straße mühsam an den Bodensee transportierte, wo sie ab Februar 2022 in der BSB-Werft in Friedrichshafen zusammengebaut wurden. Die Baukosten sollen 3,6 Mio. Euro betragen haben, wobei vieles wie die Akkus und Solarzellen nachgerüstet wurden und in der ohnedies hohen Summe evtl. nicht einmal beinhaltet ist.
Am 28.06.2022 fand der Stapellauf statt, bei dem es zu einer Beschädigung sowohl des Rumpfes als auch der Batterien kam, was zur wochenlangen Verzögerung der Übergabe an die Bodensee-Schiffsbetriebe führte. Nach weiteren Ausbauarbeiten und Probefahrten konnte erst am 17.07.2022 die Taufe stattfinden. In Dienst gestellt konnte das Kursschiff laut Betreiber dann sogar erst im September 2022 werden.
Seitdem verkehrt dieser Elektro-Katamaran zwischen Unteruhldingen (wo er stationiert ist) auf einem kurzen Kursverkehr über die Mainau nach Meersburg und zurück.
Ein Problem zeigte sich am 10.07.2025 bei einem gefeierten sogenannten Reichweitentest: Nur ohne Fahrgäste, ohne eingeschaltete Klimaanlage und mit voll-aufgeladenen Batterien gelang es zwischen Unteruhldingen und Bregenz in 18,5 Stunden insgesamt eine Strecke von 211 Kilometern (langsam) zurückzulegen. Von den Befürwortern gefeiert zeigte es die Beschränkungen der erschreckend geringen Durchschnittsgeschwindigkeit und der faktisch geringen Reichweite bei sowieso einem wind- und wellenlosen Tag - ohne Fahrgäste respektive Ladung - also völlig praxisfernen Bedingungen. Der faktisch vorhandene Vorteil der geringen Lautstärke der Motoren wird jedoch von kaum einem Passagier gewürdigt. Ein weiteres Einsatzproblem kam durch die langen Ladezeiten hinzu, welche lange (Zwischen-)Aufenthalte im Hafen erfordern. Denn nicht nur die ganze Nacht muss geladen werden, auch am Tag. Deshalb muss das Fahrgastschiff z.B. eine längere Mittagspause einlegen. Die angebrachten bifazialen (zweiseitigen) Solarmodule mit 134 Quadratmetern Fläche tragen (mit maximal 20 kW) nur erstaunlich wenig zur erforderlichen Ladung der Akkus bei. Selbst unter optimalen Bedingungen soll die Solaranlage nur (Zitat:) bis zu 30% der benötigten Energie
erzeugen. Deshalb wird die Regelreichweite des Schiffes auch nur mit 120 Kilometern angegeben.
Hinzu kommt ein Sicherheitsproblem, das überall am See bekannt ist, aber in vielen offiziellen Unterlagen und Mitteilungen (für die Touristen) verschwiegen oder nur kurz nebenbei in anderem Zusammenhang erwähnt wird. Ersten sind derartige Akkus feuergefährlich. Wenn sie einmal brennen, können sie kaum gelöscht werden, wie zahllose Brände bei Elektro-Autos bewiesen. Zweitens kommt bei dem Passagierschiff 'Insel-Mainau ' hinzu, dass es, um Gewicht zu sparen, aus Aluminium gebaut wurde. Zwar brennen aus massivem Aluminium hergestellte Schiffen nicht selbst (das passiert eher bei Aluminium-Pulver), aber aufgrund der geringen Schmelztemperatur von nur ca. 660 Grad Celsius verliert es im Vergleich zu Stahl (1.440 Grad Celsius) bei Feuer sehr schnell seine strukturelle Festigkeit, was im Brandfall katastrophale Folgen haben kann, wie zahllose Schiffsunglücke beweisen: Die Struktur des Schiffes kollabiert schnell, Decks brechen ein und Schotte schmelzen weg, was zum unerwartet schnellen Sinken führt. Die Gefahr derartiger Metallbrände wird fast immer unterschätzt. Denn man darf kein Wasser zum Löschen verwenden, weil bei Temperaturen von über 2.000 Grad Celsius brennendes Leichtmetall Wassermoleküle aufspaltet, wobei hochentzündlicher Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgas) entstehen, was zu heftigen Explosionen führt. Zudem darf man auch kein CO2 zum Löschen verwenden, weil Aluminium auch aus Kohlendioxid (CO2) den Sauerstoff spaltet und so das Feuer noch mehr anfacht. Derart seltene Brände können nur mit speziellen Metallbrandlöschpulvern und trockenem Sand erstickt werden, was in der erforderlichen großen Menge keineswegs die Standardausrüstung bei allen Feuerwehrlöschbooten darstellt.
Dieses Elektroschiff ließ sich sowieso nur konzipieren, indem man überall auf Leichtbau setzte. Das zeigt sich bis hin zu den von Touristen als 'billig' empfundenen Stühlen auf dem Oberdeck und den ebenso unbequemen Leichtbauweisen im Salon des Hauptdecks. Ferner fehlt eine Küche oder ein Bistro. Touristen müssen somit ihre Verpflegung selbst mitbringen.
Die Länge über alles (Lüa) beträgt 33,00 Meter. Die Breite wird mit 8,26 Meter (von der Schiffsbauwerft) angegeben, mit 8,4 Metern (vom Betreiber BSB) respektive 9,00 Metern (von anderen Quellen wie 'Bodenseeschiffahrt.de) angegeben. Der maximale Tiefgang beträgt 1,26 Meter. Die Tonnage wird aus gutem Grund verschwiegen. Denn die Tragkraft beträgt nur 300 Personen.
Die 'Insel-Mainau' besitzt zwei Decks (Hauptdeck, Oberdeck / Sonnendeck).
Im Bugbereich wurde als Werbe-/Öko-Maßnahme Platz für 18 Fahrräder geschaffen. Zitat: Fahrradstellplätze und Stehflächen in der guten Seeluft
- Faktisch ist alles im Bugbereich offen und dem Seewetter ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Fahrradständer an der Alltagspraxis vorbei gehen. Denn auf der Mainau darf man Fahrräder kaum verwenden und die Strecke von Unteruhldingen nach Meersburg (also den beiden anderen überhaupt nur angefahrenen Orten) wird durch einen kurzen, landschaftlich wunderschönen und flach am Seeufer verlaufenden Fahrradweg verbunden, den man definitiv schneller (und ökologischer) auf dem Fahrrad zurücklegt als mit dem Elektro-Katamaran. Selbst Google gibt für die rund 5 Kilometer nur 14 Minuten mit einem sogenannten alten 'Bio'-Fahrrad zum Alleine-Treten an. Denn die reine Fahrzeit (ohne Ein- und Ausstieg sowie Wartezeiten) dauert bereits 30 Minuten auf dem Elektro-Katamaran.
Auf dem Sonnendeck werden 183 Sitzplätze (überdacht) und 18 im Freien auf 145 Quadratmetern angegeben. Der vollklimatisierte Fahrgastinnenraum unten auf dem Hauptdeck bietet 58 Sitzplätze auf 90 Quadratmetern Fläche. Letztere nur 58 Sitzplätze sind die einzigen bei schlechtem Wetter geschützten Innensitzplätze.
Die Maschinenleistung wird von zwei Elektromotoren mit jeweils 75 kW (also zusammen 150 kW respektive umgerechnet 204 PS) Leistung erzeugt, die über zwei Propellergondeln das Schiff antreiben, welche eine Geschwindigkeit von (je nach Wellengang) bis zu 15 km/h im Linienverkehr erlauben. Angeblich sollen (laut Schiffswerft) kurzfristig bis zu 17 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich sein.
Aufgrund der extremen Manövrierbehinderung derartiger Katamarane mussten zusätzlich zwei 35 kW Bugstrahlruder eingebaut werden, um bei den Wetterverhältnissen am Bodensee mit teilweise heftigem (Seiten-) Wind und hohen Wellen in den jeweils engen Häfen und anspruchsvollen Anlegestellen fahren zu können.
Als Akku / Energiespeicher wurden Lithium-Polymer-Akkumulatoren mit ca. 960 kWh eingebaut, welche den Großteil des Gesamtgewichtes des Schiffes ausmachen.
Hinweise: Nirgendwo sind die technischen Angaben so ungenau wie im Schiffsbereich. Einerseits wurde nie präzise gearbeitet und andererseits wurde und wird an den Schiffen ständig etwas verändert, repariert, umgebaut, angebaut, modernisiert, 'verschönert' etc. So finden sich auch davon abweichende Daten im Internet. Hier kommt hinzu, dass bei diesem Schiff aus politischen Gründen wichtige Fakten nicht, nur teilweise oder sogar falsch publiziert wurden.
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Das Motorschiff 'Insel-Mainau' wurde als erstes Öko-Schiff der BSB-Flotte nach der Blumen-Insel benannt:

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Die 'Insel-Mainau' ist hier von Meersburg auf der Fahrt zur Mainau mit der maximalen Kursgeschwindigkeit von 15 km/h unterwegs:

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Beim Passagierschiff 'Insel-Mainau' handelt es sich um einen Katamaran. Anders war es nicht möglich sie elektrisch zu betreiben:

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Der Kapitän steuert das Schiff langsam an die Dalben des Anlegers. Genauer gesagt macht dies (laut Werft) eine speziell entwickelte Steuerungs- und Optimierungs-Software in Zusammenarbeit mit einem innovativen Magnetanlege-System. Also steuert im Grunde die KI (Künstliche Intelligenz):

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Ein Blick unter das Fahrgastschiff 'Insel-Mainau':

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Das Heck des Motorschiffes 'Insel-Mainau' wurde senkrecht von der Wasseroberfläche bis zum Oberdeck konzipiert und weicht somit von den klassischen Stufenhecks der anderen Fahrgastschiffe ab:

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Mehr als die zwei Decks der 'Insel-Mainau' waren nicht möglich, um noch elektrisch betrieben zu werden:

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Die 'Insel-Mainau' fährt rückwärts aus dem Innenbecken des Meersburger Hafens aus. Das Dach auf dem Oberdeck wird gerne als Sonnenschutz 'angepriesen', war jedoch zwingend erforderlich für die Solarzellen:

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Die 'Insel-Mainau' bietet als Öko-Schiff extra Fahrradständer am Bug an:

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Die 'Insel-Mainau' fährt rückwärts aus Meersburg auf den Obersee und dreht erst weit vor dem Hafen im großen Bogen Richtung Mainau:

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Die 'Insel-Mainau' fährt hier vom Heimathafen in Unteruhldingen zur Mainau. Als reines Kurzstreckenschiff befährt sie nur diese Strecke mit diesen drei Häfen: Unteruhldingen, Mainau, Meersburg:

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Weitere Informationen zum Passagierschiff 'Insel-Mainau' finden Sie in folgenden Links:
weiter zum Passagierschiff 'Oesterreich' - dem ersten großen Diesel-Schrauben-Passagierschiff am Bodensee.
WasserSportFotos - Dr. Schuhmacher